Medizinische Professionalität und komplementäre Medizin

Europäische osteopathische Ärzte haben alle spezifische Kernkompetenzen auf dem Gebiet der traditionellen Medizin und deren Spezialisierungen. Eine weithin akzeptierte Frage ist die nach der Interaktion zwischen medizinischer Professionalität und der komplementären Medizin.

1.1. Charta der medizinischen Professionalität:

Die Charta der medizinischen Professionalität gründet sich auf drei Haupt Prinzipien:

1.1.1. Das Wohl des Patienten (“salus aegroti suprema lex”)

1.1.2. Die Autonomie des Patienten

1.1.3. Medizinische und soziale Fairness

1.2. Verpflichtungen um diese Prinzipien zu erreichen:

1.2.1. Fachliche Kompetenz

1.2.2. Ehrlichkeit gegenüber dem Patienten

1.2.3. Schweigepflicht

1.2.4. Gute Patienten-Arzt Beziehung

1.2.5. Gute Behandlungsqualität

1.2.6 Abbau von Versorgungsbarrieren

1.2.7. Kosteneffektivität

1.2.8. Wissenschaftlichkeit

1.2.9. Offenlegung von Interessenkonflikten

1.2.10. Kollegialität

1.3. Zuverlässigkeit in der medizinischen und osteopathischen Versorgung:

1.3.1. Gewissenhafte Methoden in der Diagnose und in den therapeutischen Prozessen.

1.3.2. Kontinuierliches Bemühen um profundes medizinisches Wissen und kontinuierlichen Erkenntnisfortschritt.

1.3.3. Kenntnisse der eigenen Grenzen in der Diagnose und Therapie.

1.3.4. Kenntnisse der wichtigsten Alternativen in der Diagnose, der Therapie und deren Grenzen.

1.3.5. Information des Patienten über die theoretischen und empirischen Grundlagen für die eigenen Entscheidungsprozesse.

1.3.6. Respekt gegenüber dem Patienten bezüglich seiner individuellen Prioritäten und seiner Entscheidungsprozesse.

1.3.7. Keine unverhältnismäßigen Preise für medizinische Behandlungen.

1.3.8. Keine Vorspiegelung falscher Erfolgsaussichten zum Zwecke eines finanziellen Vorteils oder eines ideellen Profits