Praxisbezogene Anwendung

Osteopathische Ärzte müssen eine effektive Behandlung von Patienten demonstrieren können. Sie wenden eine medizinische Versorgung an, die verschiedene Elemente einfließen lässt: medizinisches und osteopathisches Wissen und Können, Empathie, das Wahrnehmen von Verhaltensmustern, die Integration präventiver Medizin und allgemeiner Gesundheitsvorsorge.

Osteopathische Ärzte müssen Folgendes zeigen können:

4.1. Die Fähigkeit zu analysieren, welche ursächlichen Pathologien das aktuelle Problem oder die Beschwerden des Patienten maskieren können.
4.2. Grundkenntnisse in humaner Psychologie und Soziologie, die für einen klinischen Entscheidungsprozess und das Patienten Management ausreichen sind.

4.3. Fortgeschrittene Kenntnisse der palpatorischen Charakteristiken eines normalen und dysfunktionellen Gewebes in verschiedenen Körper Systemen.

4.4. Einen gut entwickelten Palpationssinn zur effektiven Anwendung in der Diagnose, der Behandlung und dem Monitoren von Veränderungen während und nach der Behandlung.

4.5. Eine breite und durchdachte Vielfalt an osteopathischen Techniken, um bei einem individuellen Patienten das dysfunktionelle Gewebe zu verbessern und die Gesundheit wiederherzustellen.
4.6. Einen klaren und kritischen Behandlungsplan für den gesamten Patienten im Verständnis einer integrierten Patientenversorgung. Dies erfordert ein kontinuierliches Patientenmanagement im medizinischen, osteopathischen, psychologischen und sozialen Bereich.

4.7. Beratung und Expertise in Belangen der präventiven medizinischen und osteopathischen Strategien um die Gesundheit zu verbessern und zu erhalten.