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2. Prinzipien und wissenschaftliche Basis der
osteopathischen Medizin
2.1.
Medizinische Kenntnisse:
Von
osteopathischen Ärzten erwartet man, dass sie über
Kenntnisse der allgemein anerkannten Standards in
der Medizin verfügen und diese auch anwenden können.
Dies betrifft auch die jeweiligen Spezialgebieten
der Medizin. Sie sollten sich auf dem aktuellen
Stand der neuen Entwicklungen in der Medizin halten,
sie sollten am lebenslangen Lernen teilhaben
inclusive den Erkenntnissen der Wissenschaften.
2.2.
Verständnis der osteopathischen Prinzipien, der
diagnostischen und therapeutischen Konzepte:
Von
osteopathischen Ärzten erwartet man, dass sie über
Kenntnisse der akzeptierten Standards der
Osteopathischen manuellen Therapie (OMT) verfügen
und diese auch entsprechend ihrem beruflichen
Spezialgebiet anwenden können. Sie sollten sich
einem lebenslangen Lernen und Entwickeln ihrer
Kenntnisse und Fertigkeiten in OMT unterziehen.
Diese Prinzipien sollten kritisch und kontinuierlich
in der Patientenversorgung angewendet werden.
Osteopathische Ärzte müssen Folgendes zeigen können:
2.2.1.Ein
umfassendes Verstehen der Prinzipien und Konzepte der Osteopathie mit einem
Verständnis, wie dies einen rationalen medizinischen und osteopathischen
Entscheidungsprozess beeinflussen und leiten kann.
2.2.2.Ein
Verständnis dafür, wie osteopathische Prinzipien sich auswirken und in einer
integrierten Patientenversorgung angewendet werden, wie solche Prinzipien für
die Bedürfnisse des Patienten ausgewählt und modifiziert werden.
2.2.3.Eine
kritische Beurteilung des hoch entwickelten Palpationssinnes, der bei der
Untersuchung und Behandlung der Patienten eingesetzt wird.
2.2.4.Die
Fähigkeit Patientendaten zu analysieren und die Ergebnisse der Untersuchung mit
den vernetzten Funktionen aller Körpersysteme zu verbinden.
2.2.5 Die Fähigkeit, die medizinischen und
osteopathischen Konzepte
kritisch zum Wohl des Patienten zu integrieren.
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